Wahlbereich / Gruppe bearbeiten

Der Wahlbereich ist die zentrale Einheit für die Bearbeitung; für sie soll ein Stimmzettel erzeugt und später Sitze zugeteilt werden.

1. Status der Gruppe

Tabelle : Statuszustände der Gruppen

0Keine Wahl, es werden keine Sitze vergeben
1Die Anzahl der Sitze festgelegt
2Kandidat:innen eingeben, Wahlverfahren festlegen
3Alle Kandidat:innen sind eingegeben
4Stimmen teilweise ausgezählt
5Stimmen fertig ausgezählt
6Der Wahlbereich wurde ausgewertet

Jeder Wahlbereich wird getrennt bearbeitet und durchläuft während des Wahl­ablaufs verschiedene Stufen, die als „Status„ bezeichnet werden.

2. Wahlbereich bearbeiten

Das Dialogfenster für den Wahlbereich enthält zwei Register:

  • Wahlbereich: Hier werden die grundlegenden Informationen über die Gruppe zusammengefasst.
  • Zählen und Auswerten: Hier erfolgen die Auszählung und die Auswertung der abgegebenen Stimmen.

Die Register sind je nach Status des Wahlbereichs aktiviert. Zu Beginn können nur grundlegende Angaben vorgenommen werden. Nach Eingabe der Kandidat:innen sind die weiteren Register aktiviert.

3. Registerkarte „Wahlbereich“

Hier werden die Eigenschaften des jeweiligen Wahlbereichs, insbesondere die Bezeichnungen, festgelegt. Das Aufzählungsfeld (→ Aufzählungsfelder) rechts enthält im Fall der Listenwahl die Register Listen für die Listenwahlvorschläge und, wenn vorgesehen, Kandidat:innen für die Einzelwahlvorschläge, im Fall der Mehrheitswahl nur das Register Kandidaten.

Name: Die Wahlbereiche sind bei den normalen Gremien die Statusgruppen der Wahlberechtigten. Die Bezeichnungen werden mit dem Menü-Befehl Konfiguration / Textbausteine / Allgemein festgelegt. Für spezielle Anwendungen wie Unterteilung in Wahlkreise, Frauenversammlung etc. (siehe auch Weitere Gremien) können diese hier geändert werden.

Kürzel: Eine Kurzbezeichnung, die zur internen Verwendung im Navigationsbereich, Export etc. genutzt wird.

Überschrift: Hier kann eine Überschrift pro Gruppe eingegeben werden, wenn die Option im Wahlordnungsdialog aktiviert wurde (siehe Wahlordnung). Es ist dadurch möglich, die Kandidat:innenliste auch bei Mehrheitswahl mit einer individuellen Überschrift zu versehen, ohne das Wahlverfahren auf Listenwahl zu ändern.

Stimmzettel-Kennung: Definition der Kennung, die rechts oben auf den Stimmzettel gedruckt werden soll. Das Eingabefeld ist nur vorhanden, wenn im Stimmzettel-Layout-Dialog die Option gewählt wurde (siehe Layout-Optionen). Vorgabe: Gremium-Nr.-Wahlbereich-Nr.

Wähler:innengruppe: Im Dialogfenster jedes Wahlbereichs befindet sich ein Eingabefeld „Wähler:innengruppe“, in das die für den Stimmzettel dieses Wahlbereichs zugeordneten Wähler:innengruppen-Merkmale eingetragen werden. Die Merkmale werden durch Komma getrennt (siehe Zuordnung der Wähler:innengruppen).

Anzahl zu vergebende Sitze: Hier wird die Anzahl der Mitglieder der einzelnen Wahlbereiche in dem Gremium eingegeben.


Abb. : Dialog-Fenster Wahlbereich bearbeiten

Wahlberechtigte: Bei der späteren Bekanntmachung des Wahlergebnisses wird für jeden Wahlbereich jedes Gremiums die Anzahl der stimmberechtigten Mitglieder dieser Gruppe und die Wahlbeteiligung mitgeteilt.

… zählen: Ein Assistent hilft beim Zählen der Wahlberechtigten (siehe Wahlberechtigte zählen).

Stimmen pro Wähler:in: Die Anzahl der Stimmen pro Wähler:in hängt vom Wahlverfahren (Mehrheitswahl / Verhältniswahl) ab und wird durch die Wahlordnung festgelegt. Geben Sie die Eigenschaften über das Menü: Konfiguration / Wahlordnung ein. Hier wird die Stimmenzahl angezeigt.

Kumulierzahl (wenn die Wahlordnung es zulässt): Wenn die Wahlordnung Kumulieren ermöglicht: Angabe der maximal auf einen Kandidat:innen abgebbaren Stimmen. Hier kann auch „1“ eingegeben werden, wenn Stimmenhäufung zwar generell möglich ist, aber in diesem aktuellen Fall ausgeschlossen werden soll.

Anzahl nominierbare Personen: Wenn in der Wahlordnung für Mehrheitswahl beim Nominieren die Option „Variabel” gewählt wurde, wird hier die Anzahl der nominierbaren Personen für diesen Wahlbereich eingegeben.

Mehrheitswahl trotz mehrerer Listen (wenn die Wahlordnung dieses vorsieht): Wenn diese gewählt wird, wird 1. als Wahlverfahren: Mehrheitswahl gesetzt, 2. der Reiter „Listen„ geöffnet („Kandidat:innen“ bleibt, weil das bei Mehrheitswahl so ist) und 3. die Wahlverfahren-Auswahl deaktiviert.

Wahlverfahren: Geben Sie hier das Wahlverfahren für den aktuellen Wahlbereich ein:

Unbestimmt Noch ist das Wahlverfahren nicht bekannt.
Listenwahl Verhältniswahl, da Listenwahlvorschläge vorliegen
MehrheitswahlNur Einzelkandidat:innen
Ohne Wahl Wenn z.B. die Anzahl der Bewerber nicht größer als die Anzahl zu vergebender Sitze ist, gelten die Bewerber als gewählt. Der Status wird auf 6 = „Der Wahlbereich wurde ausgewertet“ gesetzt.
Keine Wahl Es findet keine Wahl statt.

Tabelle : Übersicht der Wahlverfahren

Taste Listenverbindungen (wenn die Wahlordnung dieses vorsieht): Wenn die Wahlordnung Listenverbindungen ermöglicht, kann man mit dieser Taste einen Dialog zu Festlegung der Listenverbindungen aufrufen. Auf der Taste sind die Nummern der verbundenen Listen in Klammern zusammengefasst.

4. Unteres Feld

Das untere Feld enthält einige Zahlenangaben, die sich aus der Kandidat:inneneingabe und der Auszählung ergeben.

Die Registerkarte „Zählen und Auswerten“ (→ Fenster: Zählen und Auswerten) werden später beschrieben.